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25.04.2017 | Geodätische Positionen zum Betrieb von unbemannten Fluggeräten (UAV)

Die InteressenGemeinschaft Geodäsie (IGG) hat ein Positionspapier zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten (UAV) aus geodätischer Sicht vorgelegt.

In Deutschland waren nach Einschätzung der Deutschen Flugsicherung (DFS) 2016 rund 400.000 Drohnen im Einsatz. Diese unbemannten Fluggeräte (englisch: Unmanned Aerial Vehicles (UAV) oder Systems (UAS)) werden zunehmend auch im professionellen Umfeld genutzt. In der breiten öffentlichen Wahrnehmung stehen dabei oftmals visionäre Zukunftsszenarien wie die Auslieferung von Paketen im Fokus. Zudem werden durch die Medien potenzielle Gefahren für die zivile Luftfahrt durch Kollisionen oder die Verletzung der Privatsphäre durch leistungsfähige Kameras immer wieder thematisiert.

Gleichzeitig gewinnt der Einsatz von UAV wirtschaftlich und gesellschaftlich zunehmend an Bedeutung: die Überwachung kritischer Infrastrukturen, die Unterstützung von Polizei- und Rettungskräften, die Nutzung in der Landwirtschaft, im Küstenschutz oder im Denkmalschutz sind nur einige prägnante Beispiele. In besonderem Maße lässt sich eine wachsende Bedeutung des Einsatzes von UAV für die Geodäsie feststellen. UAV bilden hier eine wichtige Grundlage für die flexible und präzise Erfassung von hochaktuellen raumbezogenen Informationen (Geodaten) in einem immer dynamischeren Umfeld.

Die IGG will mit diesem Papier auf die besondere Bedeutung und die besonderen Erfordernisse von Geodäten beim Einsatz von UAV hinweisen. Sie vertritt dabei Geodäten, die mit Hilfe von UAV Daten erheben und weiterverarbeiten. Diese Nutzungsmöglichkeit auch in Zukunft sicherzustellen, ist ein erklärtes Ziel der IGG.

Das Positionspapier können Sie hier herunterladen.

www.ig-geodäsie.de

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