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European Valuation Standards (EVS)  Seite drucken 
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Die Europäischen Bewertungsstandards als bekannteste Publikation werden von Arbeitsgruppen vorbereitet und einem Redaktionsausschuss überarbeitet. Nach Konsultationen erfolgt schließlich die Veröffentlichung als sogenanntes "Blaues Buch".

Im April 2009 ist die 6. Ausgabe der European Valuation Standards EVS 2009 als "Blue Book" in englischer Sprache erschienen. Es steht zum kostenlosen Download bereit oder kann in Buchform über die TEGoVA oder beim BDVI bezogen werden.

Die Veröffentlichung einer neuen Reihe von Standards ist in der Forderung nach europaweit einheitlichen Bewertungen begründet, mit einer Qualität als gemeinsamen Maßstab, auf die sich Investoren, Finanzunternehmen und Auftraggeber aus ganz Europa und darüber hinaus verlassen können. Diese Standards entsprechen der von der Europäischen Kommission angestrebten Harmonisierung der Standards und Bewertungsqualifikationen in allen Ländern der EU und stehen im Einklang mit den International Valuation Standards (IVS).

Neben wesentlichen Definitionen (Marktwert und weitere) sind auch die Anforderungen an Bewerter (Qualifikation, relevante Erfahrung, Integrität) und an Wertermittlungsgutachten in den entsprechenden Vorschriften des ersten Teils verankert. Der zweite Teil des Buches beschäftigt sich mit verschiedenen Bewertungsanwendungen (Bewertung für Finanzbericht-, Beleihungs- und Verbriefungszwecke, Versicherungswert, Investitionswert)

 

Im Oktober 2003 ist das "Blaue Buch" ("Europäische Bewertungsstandards") mit den European Valuation Standards 2003 (5. Ausgabe) in deutscher Übersetzung erschienen. Diese zweite deutschsprachige Ausgabe enthält Standards (u.a. qualifizierter Gutachter, Vertragsbedingungen, Bewertungsgrundlagen, Bewertungen zu bestimmten Zwecken) und Leitlinien (Einflussfaktoren, Bewertungen von Spezialimmobilien und anderen Vermögenswerten, länderspezifische Gesetzgebung und Verfahren) sowie einen Anhang (u.a. Bewertungsmethodik).

 
Deutsche Delegation bei TEGoVA: Informationen  Seite drucken 
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Anlagen:

Europäisches Meeting im Frühjahr 2009 in Sevilla (145.6 kb)
Europäisches Meeting im Herbst 2008 in Bukarest (214.4 kb)
Europäisches Meeting im Frühling 2008 in Warschau (69.6 kb)
Europäisches Meeting im Herbst 2007 in Hamburg (183.6 kb)
Europäisches Meeting im Frühjahr 2007 in Sankt Petersburg - Russische Föderation (69.7 kb)
Europäisches Meeting im Herbst 2006 in Edinburgh Großbritannien - Schottland (84.9 kb)
Europäisches Meeting im Frühjahr 2006 in Athen (93.5 kb)
Europäisches Meeting im Frühjahr 2005 in Bratislava (86.6 kb)
Europäisches Meeting im Herbst 2005 in Wien (97.4 kb)

 
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tegovaThe European Group of Valuer’s Associations
For more information see www.tegova.org


Contact person for TEGoVA via BDVI:

Graduate engineer Christoph Pötinger
Publicly appointed surveyor
Gödenstraße 11
14776 Brandenburg an der Havel
Phone: +49/3381/6300-17,-00
Fax: +49/3381/6300-26
E-mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Internet: www.vermessungsbuero-poetinger.de

 
Minimum Education Requirements (MER)  Seite drucken 
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TEGoVA als Vertreter der führenden Berufsverbände im Bereich der Immobilienwertermittlung in Europa hat die Notwendigkeit erkannt, von den Mitgliedsverbänden die Erarbeitung von Mindestanforderungen zur Ausbildung ihrer Verbandsmitglieder zu fordern, damit die höchsten Standards für die berufliche Kompetenz gewährleistet werden. Der zu diesem Zweck von der TEGoVA erstellte Rahmenplan (Minimum Education Requirements MER) wird regelmäßig geprüft und überarbeitet.

Die in dem Dokument enthaltenen Anforderungen entsprechen der Zweiten Diplomrichtlinie, die sich auf die gegenseitige Anerkennung von Berufsqualifikationen (92/51/EWG) bezieht. Mitgliedsverbände aus Staaten, die nicht der EU angehören, haben die Möglichkeit, die in der Richtlinie dargestellten Qualifikationen zu adaptieren und entsprechende Lehrinhalte für die Ausbildung zu erarbeiten.

 
Recognised European Valuer (REV)  Seite drucken 
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Für eine bessere Zusammenarbeit mit europaweit agierenden Investoren, Finanzinstituten und anderen Auftraggebern ist es bedeutsam, dass Wertermittler über einen transparenten und anspruchsvollen europäischen Standard in Ausbildung, Eignung und Erfahrung verfügen. Um solch eine Vergleichbarkeit nach außen zu demonstrieren, wurde das Qualitätssiegel "Recognised European Valuer" (Anerkannter Europäischer Wertermittler) durch die TEGoVA entwickelt.

Die REV-Vergabe erfolgt durch die Mitgliedsverbände selbst. Die Berechtigung hierfür setzt voraus, dass die Verbände die geforderten Standards der TEGoVA erfüllen und eine formelle Übereinkunft ("Recognition Document") abgeschlossen haben. Ende 2008 waren bereits sieben europäische Mitgliedsverbände dem REV Schema beigetreten, darunter der Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger (BVS).

Der interessiere Sachverständige für Immobilienbewertung muss bei Antragstellung nachweisen, dass er die Mindestanforderungen in Qualifikation und Erfahrung erfüllt. Als Nachweis für die erforderliche Berufserfahrung genügen im Regelfall 20 schriftliche Wertermittlungen innerhalb der letzten zwei Jahre oder eine einschlägige Berufserfahrung, deren Dauer vom Grad der Qualifikation abhängt. Die Anerkennung wird im Namen der TEGoVA garantiert. Die REV-Verleihung läuft nach fünf Jahren ab und muss dann erneuert werden. Die ersten REV-Qualitätssiegel erhielten Bewerter aus Polen und Frankreich.

Auch der BDVI bietet diesen Mehrwert seinen Mitgliedern an. Mit der Akkreditierung vom 12. Juni 2010 durch die TEGoVA ist der BDVI berechtigt, den "Recognised European Valuer" zu verleihen. Der Verband sieht die Chance, dass dadurch mehr ÖbVI auf dem Gebiet Wertermittlung tätig werden.

 
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