Existenzgründung


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Das Menü Existenzgründung gibt viele nützliche Tipps zu Beratungs- und Informationsangeboten für Existenzgründer. Speziell auf freie Berufe zugeschnitten ist die Gründungsberatung des Instituts für freie Berufe Nürnberg. Zum Thema Finanzierung werden die Förderungsmöglichkeiten des KfW-Mittelstandsbank dargestellt. Per Link gelangt man zur Förderdatenbank des Bundes.

Gründungsberatung durch das Institut für freie Berufe Nürnberg

Auf den Internetseiten www.ifb-gruendung.de bietet das Institut für freie Berufe an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg eine Gründungsberatung speziell für freie Berufe an. Neben umfangreichen, kostenlosen Infomaterialien zu Existenzgründungen werden Beratungstage und Einzelberatungen zu sehr günstigen Konditionen angeboten.

Die Gründungsberatung des IFB umfasst:
  • die Besonderheiten der Niederlassung in einem freien Beruf,
  • die Bestimmungen der Freiberuflichkeit,
  • allgemeine Fragen der Gründung einer selbständigen freiberuflichen Tätigkeit sowie
  • die beratende Unterstützung in der Nachgründungsphase.

Kostenlose Gründungsinformationen vom IFB:


Informationssoftware des BMWi

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie stellt unter folgender Adresse kompakte Informationen zur Existenzgründung - auch in den Freien Berufen - bereit: www.softwarepaket.de. Insbesondere sind Broschüren (Gründerzeiten) und andere Informationshefte abrufbar.

BMWA startet neues Internetportal und Telefonhotline für Existenzgründerinnen und Existenzgründer

5.2.2004, Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat heute in Berlin das neue Gründerportal www.existenzgruender.de und die Mittelstandshotline (0 18 05) 6 15 -001 (12 ct./min.) freigeschaltet. Damit werden bestehende Angebote gebündelt und Gründerinnen und Gründer erhalten einen zentralen Zugang zu Informationen, Beratung und Serviceleistungen rund um die Themen Existenzgründung und Mittelstand.

Das Internetportal, das Bestandteil der im Jahr 2003 von Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Wolfgang Clement gestarteten Mittelstandsoffensive "pro mittelstand" ist, hält folgende Angebote bereit:

Das Expertenforum unter www.existenzgruender.de:

"Herzstück" des Gründerportals ist das Expertenforum. Hier können Gründer und junge Unternehmer zu allen Aspekten der Existenzgründung per E-Mail Fragen an Experten richten etwa zur Gründungsförderung, zur Altersversorgung, zum Marketing oder zur Erarbeitung eines Businessplans. Gegebenenfalls in Frage kommende Beratungsanbieter werden ihnen empfohlen. Allgemein wichtige Fragen und Antworten werden - anonymisiert - im Forum abgebildet.

Rund 25 Experten verschiedenster Organisationen und Institutionen stehen als Ansprechpartner zur Verfügung, u.a. von Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU), Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai), Bundesverband der Wirtschaftsberater BVW e. V., Deutscher Notarverein, Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG), KfW Mittelstandsbank, Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr, RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft, Startup-Wettbewerb Deutscher Gründerpreis, Steuerberaterkammer Berlin und Bundesteuerberaterkammer (BStBK), Verband deutscher Angestelltenkrankenkassen und Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e.V. (VDAK-AEV).

 

Themenpool: Wege in die Selbständigkeit unter www.existenzgruender.de

Hierunter finden Interessierte eine von Experten formulierte Textsammlung mit allen notwendigen Informationen, um Gründungsvorhaben sorgfältig und strukturiert planen, erfolgreich verhandeln und ein Unternehmen führen zu können. Jedes Kapitel enthält über die jeweiligen Texte hinaus weiterführende Links und verfügbare Downloads, hilfreiche Softwaretools usw. Mit Checklisten und Tests können die Nutzer überprüfen, ob sie alles für den jeweiligen Gründungsschritt bedacht haben.

 

Recherchequellen unter www.existenzgruender.de

Förder-Datenbank: Welche Förderprogramme passen zu Ihrem Vorhaben? Mit Hilfe der BMWA-Förderdatenbank lassen sich Finanzierungshilfen des Bundes, der Länder und der Europäischen Union leicht recherchieren.

Online-Hilfen: Hier finden Gründer kostenlose und hochqualitative Gründer-Software, die ihnen praktische Hilfestellungen rund um die Themen Gründung und Unternehmensführung gibt.

Börsen (Berater-, Franchise- und Unternehmensbörse)

Adressdatenbank: Bundesweites Adressverzeichnis von Serviceanbietern für Existenzgründer mit derzeit insgesamt rund 1.200 Einträgen. Zu jeder Adresse sind - über ihren Sitz hinaus - besondere Zuständigkeiten und Kompetenzen abrufbar.

Die Infotelefone des Ministeriums sind:

- Existenzgründer und junge Unternehmer(0 18 05) 6 15 -001
- Arbeitsmarktpolitik und Arbeitsförderung(0 18 05) 6 15 -002
- Arbeitsrecht(0 18 05) 6 15 -003
- Teilzeit/Altersteilzeit/Mini-Jobs (0 18 05) 6 15 -004

Weiterführende Informationen unter www.existenzgruender.de

Quelle: Pressemitteilung des BMWA vom 05.02. 2004

 

KfW-Programmfamilie Unternehmerkapital

Ab März 2004 bietet die KfW Mittelstandsbank mit dem „Unternehmerkapital" eine neue Produktfamilie an. Gründer, junge Wachstumsunternehmen oder etablierte Mittelständler können langfristige Nachrangfinanzierungen für Investitionen beantragen (vgl. auch VP-aktuell 4/2003 und Näheres unter www.kfw-mittelstandsbank.de).

Die KfW-Nachrangdarlehen enthalten eigenkapitalähnliche Elemente und bündeln Vorteile von Fremd-und Eigenkapital. Das Kapital steht langfristig zur Verfügung, ohne dass Sicherheiten hierfür gebunden werden müssen. Im Gegensatz zur Aufnahme externen Eigenkapitals wird keine Änderung der Gesellschafterstruktur bewirkt.

Mit der Programmfamilie Unternehmerkapital werden drei Bausteine angeboten. Eine Beantragung bei Banken und Sparkassen ist ab dem 1. März 2004 möglich. Allen Bausteinen ist gemeinsam, dass die Banken vom Bund bzw. der KfW von den Risiken aus einem etwaigen Ausfall des Nachrangkapitals entlastet werden.

Bei der Wachstumsvariante und der Variante für etablierte Unternehmen gelten je nach Risikolage des geförderten Unternehmens unterschiedliche Zinssätze. Dadurch wird sichergestellt, dass jeder Kreditnehmer eine Risikoprämie in der Höhe zahlt, die aus seinem statistischen Ausfallrisiko abgeleitet ist. Unternehmen mit guter Bonität profitieren von niedrigen Zinssätzen, schwächere Unternehmen erhalten trotzdem weiter Zugang zu Kapital.

ERP-Kapital für Gründer
Gefördert werden Existenzgründer und junge Unternehmen bis zwei Jahre nach Geschäftsaufnahme. Es können Investitionen, Warenlager und Markterschließungskosten finanziert werden. Die Laufzeit beträgt 15 Jahre, die Tilgung beginnt erst nach 7 Jahren. Der Kreditnehmer haftet persönlich für den Kredit, muss aber darüber hinaus keine Sicherheiten stellen. Banken sind von der Haftung freigestellt. Vorhandene Eigenmittel des Antragstellers (i.d.R. 15% der Bemessungsgrundlage) können mit dem ERP-Kapital für Gründung auf bis zu 40% des Finanzierungsbedarfs aufgestockt werden. Der Rest kann durch die Hausbank finanziert werden. Pro Antragsteller können max. 500.000 € beantragt werden.

ERP-Kapital für Wachstum
Gefördert werden Unternehmen, deren Geschäftsaufnahme mehr als zwei und höchstens fünf Jahre zurückliegt. Es können Investitionen und Warenlager finanziert werden. Die Laufzeit beträgt 15 Jahre, die Tilgung beginnt nach 7 Jahren. Das Unternehmen muss keine Sicherheiten stellen. Banken sind von der Haftung freigestellt. Es können bis zu 40 % des Vorhabens finanziert werden. Der Rest wird durch die Hausbank finanziert. Pro Vorhaben eines Antragstellers können max. 500.000 € beantragt werden.

Kapital für Arbeit und Investitionen
Gefördert werden etablierte Unternehmen, die seit mehr als fünf Jahren am Markt tätig sind. Es können Investitionen und Betriebsmittel finanziert werden. Das Darlehen besteht in gleicher Höhe aus einer Fremdkapital- und einer Nachrangtranche, die fest miteinander verbunden sind. Die Laufzeit beträgt 10 Jahre. Die Tilgung für die Fremdkapitaltranche setzt nach zwei Jahren ein, die Tilgung für die Nachrangtranche nach 7 Jahren. Für die Nachrangtranche müssen keine Sicherheiten gestellt werden. Die Hausbank ist für die gesamte Nachrangtranche von der Haftung befreit. Pro Vorhaben eines Antragstellers können max. 2 Mio. € - also jeweils 1 Mio. € Fremdkapital- und Nachrangtranche - beantragt werden.

Rentenbeiträge von Vorständen
Vorstandsmitgliedern von Aktiengesellschaften sind künftig nur noch für diese Tätigkeit und für andere Beschäftigungen im selben Konzern von der Rentenversicherungspflicht befreit. Das hat der Bundestag in seinem „Notpaket" zur Stabilisierung der Rentenbeiträge beschlossen. In allen anderen Beschäftigungen haben Arbeitgeber damit Rentenversicherungsbeiträge einzubehalten. Das gilt vom 1.1.2004 an uneingeschränkt für alle nach dem ' 6.11.2003 bestellten AG-Vorstände.

Quelle: VP aktuell, 01/2004

 

Existenzgründerportal foerderland.de

Förderland ist ein unabhängiges, bundesweites Informationsportal für Existenzgründer, Unternehmer und den Mittelstand. Neben strukturierten Informationen erhalten die Besucher nützliche und praktische Serviceleistungen, interessante Links und wertvolle Kontakte sowie eine Vielzahl von praxisorientierten Erfahrungen.

www.foerderland.de

 

Angebot an "Jungunternehmer" - Zuschuss von 4.500 Euro für Unternehmensberater möglich

"Gründercoaching Deutschland", ein neues Förderprogramm des Bundes und der KfW Mittelstandsbank, kann ab sofort in Anspruch genommen werden. Junge Unternehmer können für den Einsatz eines geeigneten Unternehmensberaters einen Zuschuss von bis zu 4.500 Euro erhalten. Grundlage dieses neuen Förderangebotes ist die Verständigung von Bund und Ländern auf eine Arbeitsteilung bei der Beratungsförderung von Existenzgründern. Während die Länder ihre Förderangebote für den Beratereinsatz zukünftig auf die Vorgründungsphase fokussieren, konzentriert sich der Bund mit dem Gründercoaching Deutschland auf die ersten fünf Jahre nach der Gründung. ...mehr

http://www.gruender-coaching-deutschland.de/

Quelle: BMWi-Pressemitteilungen vom 01.11.2007

Neue Internetseite des BMWi gibt nützliche Tipps für die ersten Schritte in die Selbstständigkeit

Im Rahmen der Eröffnung des STARTERCENTERS NRW Westfälisches Ruhrgebiet, am 20.11.2007, wurde die neue Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie www.einfach-gruenden.org frei geschaltet. Herzstück der Seite ist die Deutschlandkarte mit den gründungsunterstützenden Einrichtungen in Deutschland. Das Angebot hilft Gründerinnen und Gründern bei der Suche nach Informationen und Tipps zu administrativen Verfahren einer Unternehmensgründung und zu Anlauf-/ Beratungsstellen in ihrer Region.

Quelle: BMWi-Pressemitteilungen, 20.11.2007

ESS - Europe: Arbeiten und Jobs im EU Ausland

Hier finden Personen die im EU Ausland arbeiten wollen, über 500 internationale nach Themen und Ländern sortierte Jobbörsen. Man bekommt einen schnellen Überblick über den jeweiligen Arbeitsmarkt. Zusätzlich kann man sich über die Organisation der jeweiligen Gesundheitssysteme, Ärztedichte, Krankenhäuser der wichtigsten Länder informieren. Die Seite soll eine erste, neutrale Anlaufstelle für Personen sein, die einen Job im Ausland suchen und über die ärztliche Versorgung in den einzelnen Ländern informieren.
Weitere Informationen

Quelle: ESS-Europe - Europavergleich der Sozialsysteme

 
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