Bund der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure e.V. (BDVI)
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03.09.2018 | Neue Europäische Luftfahrt-Grundverordnung tritt in Kraft

Am 11. September tritt die neue Europäische Luftfahrt-Grundverordnung (Basic-Regulation) in Kraft. Die aktualisierten Vorschriften für die Flugsicherheit sind die allerersten EU-weiten Vorschriften für zivile Drohnen aller Größen. Durch die Reform sollen angemessene und risikobasierte Vorschriften eingeführt werden, damit der EU-Luftfahrtsektor wachsen kann, wettbewerbsfähiger wird und Innovationen gefördert werden. 

Die Vorschriften über Drohnen legen Leitgrundsätze für die Sicherheit, die Gefahrenabwehr, den Schutz der Privatsphäre und personenbezogener Daten sowie des Umweltschutzes fest. Durch das Dokument wird eine Schwelle für eine Meldepflicht für Betreiber von Drohnen eingeführt: Betreiber müssen sich registrieren lassen, wenn ihre Drohnen beim Zusammenstoß mit einer Person mehr als 80 Joules an kinetischer Energie übertragen können. Weitere ausführlichere Vorschriften zu Drohnen werden von der Kommission unter Beteiligung der EASA festgelegt; sie wird sich dabei auf die in dieser Verordnung ausgeführten Grundsätze stützen. Nun werden auch einige nationale/deutsche Gesetze und Verordnungen aktualisiert werden müssen. Neben der puren Bezeichnung sind vor allem Bezüge und Hinweise auf die verschiedenen Anhänge zu ändern. Der BDVI begleitet dieses Verfahren im Rahmen seiner Mitarbeit im Verband für unbemannte Luftfahrt (UAV DACH).

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