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BERUFung ÖbVI

Wieviel ÖbVI steckt in Ihnen?

Vermessungsingenieure können verschiedene Karrierewege einschlagen. Den einen zieht es in die Verwaltung, der andere entscheidet sich für eine Laufbahn in der Wirtschaft. Und dann gibt es da noch die besondere Berufsgruppe der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (ÖbVI). Was sie ausmacht: Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure (ÖbVI) werden vom Staat mit dem Recht beliehen, Katastervermessung auszuführen und Tatbestände zu beurkunden, die durch vermessungstechnische Ermittlungen an Grund und Boden festgestellt werden.

Der Beruf des Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs (ÖbVI) verfügt über ein hohes gesellschaftliches Renommee und nur ein besonders qualifizierter Kreis von Personen wird zum ÖbVI bestellt. 

Ausbildung. Der Weg zum Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur (ÖbVI) führt in der Regel über die Absolvierung der Laufbahnausbildung für den höheren technischen Verwaltungsdienst (Referendariat), das man mit dem Zweiten Staatsexamen abschließt.

Qualifikation. Wer Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur (ÖbVI) ist, hat gezeigt, dass er über eine hohe fachliche Qualifikation verfügt und ein großes Maß an Erfahrung vorweisen kann. Darüber hinaus muss ein Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur (ÖbVI) zum Selbstständigsein geboren sein. Er sollte Herausforderungen lieben und meistern sowie Verantwortung übernehmen - für seine Leistungen, für seine Mitarbeiter und sein Geschäft. 

Profil. Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur (ÖbVI) ist man mit Haut und Haar. Diese Eigenschaften machen einen erfolgreichen ÖbVI aus:

  • hohe fachliche Kompetenz
  • herausragendes Verantwortungsgefühl
  • selbstständiges Handeln
  • unternehmerisches Denken
  • hohe Motivation
  • Führungskompetenz
  • außerordentliches Engagement
  • Kreativität und Flexibilität

Fühlen Sie sich angesprochen? Der Beruf des Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs (ÖbVI) ist vielleicht genau das, was Sie interessiert und ausmacht? Dann freuen wir uns, Sie vielleicht bald als Kollegin oder Kollegen begrüßen zu dürfen!

Der Weg zum ÖbVI

Der Weg zum Öffentlich bestellten Vermessungingenieur (ÖbVI) führt in der Regel über die Absolvierung der Laufbahnausbildung für den höheren technischen Verwaltungsdienst (Referendariat), das man mit dem Zweiten Staatsexamen abschließt. Zulassungsvoraussetzung zum Referendariat ist ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in der Fachrichtung Vermessung an einer Universität/Hochschule.

Ziel des Referendariates ist zum einen, das an der Hochschule erworbene Wissen in der Praxis anzuwenden und gegebenenfalls zu ergänzen. Auf der anderen Seite sollen die Referendare mit den Aufgaben ihrer Fachrichtung sowie mit den einschlägigen Rechts-, Verwaltungs- und technischen Vorschriften vertraut gemacht werden, sowie an wirtschaftliche Denk- und Arbeitsweisen sowie Leitungsaufgaben herangeführt werden.

Näheres dazu auch im Leitbild »Das Techni­sche Referendariat – Führungsqualifikation für Hochschulabsolventen«, des Oberprüfungamts. 

Die Einstellungsvorausetzungen, Dauer und Fächer des Referendariats sind in den Ausbildungs- und Prüfungsordnungen der Länder festgeschrieben. Die Prüfungen werden außer in den Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern vom Oberprüfungsamt abgenommen. 

Weitere Informationen auf der Homepage des Oberprüfungsamts

Näheres zur Fachrichtung Geodäsie und Geoinformation

Welche Möglichkeiten bestehen nach Absolvierung des Referendariats? Einige Berufsporträts 

Nachfolgend eine Übersicht der Ausbildungsbehörden:

Übersicht der Ausbildungsbehörden